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Normale Version: Worauf muss ich achten?
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Hej hej mein name ist Peter und ich habe gleich mal meine erste frage.
Ich will mir einen Trans Sport kaufen.nun worauf sollte ich besonders achten 
wenn ich mir so einen an sehe und probefahre.
Welchen würdet ihr so empfehlen. Ich habe zur zeit 20 oder 25 in meine 
engere wahl genommen also fahrzeuge bei den ich wenn ich sie 
mir anschauen will nicht mehr wie 350 - 400 Km fahren muss.
Ach ich vergass das ich in schweden wohne und diese entfernungen 
für mich nicht ungewöhlich sind.
Ist der 3,8er wirklich besser wie der 3,4er. Wie erkenne ich am besten das die 
ZKD hinüber ist oder nicht mehr lange mit macht? 
Fragen über fragen und freue mich schon auf antworten von euch.
Gruss aus Schweden
Peter
Hallo Peter
Willkommen im Forum, 3,8er und 3,4er sind zwei komplett unterschiedliche Fahrzeuge, der 3,8er war ausschließlich im Dustbuster, also dem ersten Trans-Sportmodell bis verbaut, der 3,4er im Nachfolger ab 1997, ganz selten im allerletzten Modelljahr 1996 in den US-Modellen der ersten Serie.
Der 3,8er ist sehr unauffällig, dafür gammeln die Karosserien oft und meistens intensiv im verborgenen unter der Kunststoffkarosserie, speziell die 94er Getriebe leiden an ausgeschlagenen Ventilsitzen für die Steuerung der Wandlerbücke, gerade US-Modelle sind in de Elektrik oft elendlich verbastelt
Den 3,4er plagen oft Überhitzungsprobleme, meistens von einer undichten Ansaugspinne was oft nicht bemerkt wird weil sich der Kühler leert und der Ausgleichsbehälter voll bleibt, Rost ist zwar auch hier ein Themen, allerdings bis jetzt noch nicht so wie beim TS 1, sehr empfindlich und wartungsintensiv der Versatrac beim Allradmodell, die meisten anderen Problemchen beide Varianten sind großteils eh auch schon hier im Forum beschrieben, ein Blick lohnt sich auch auf Transport.net
Für beide gilt: Raum ohne Ende und geniales Fahrgefühl, brauchen aber auch immer etwas Zuwendung
schnezi
(01.09.2017, 11:50)schnezi schrieb: [ -> ]Den 3,4er plagen oft Überhitzungsprobleme, meistens von einer undichten Ansaugspinne was oft nicht bemerkt wird weil sich der Kühler leert und der Ausgleichsbehälter voll bleibt, Rost ist zwar auch hier ein Themen, allerdings bis jetzt noch nicht so wie beim TS 1,

Rostmäßig habe ich da aber auch schon ganz böse Sachen gesehen analog dem 3.8er, Radkästen hinten und die Kanten links und rechts, die am Radkasten anschließen. Ich vermute, wie beim 3.8er ein Problem mit der Abdichtung an den Stellen, wo mehrere Bleche aufeinander treffen. Am 3.8er kann man bei Autokauf ja mal innen in die Radkästen fassen, zumindest ich mit meinen dünnen Ärmchen. Die Dämmung läßt sich bei Seite schieben, dann fühlt man entweder glatten Lack oder sandpapier-ähnlichen Rost

Ob das beim 3.4er auch möglich ist, weiß ich nicht
Zum 1 Generation:
Die US-Modelle rosten mehr auch von EU weil die magerer konserviert wurden. Das ist wohl bis heute das fragwürdige Problem der Modelle die auf dortigen Markt vorgesehen sind, allerdings ich meine und es soll so verstanden werden, das hier die Rede von US- d.h. Amerika-Modelle, nicht Nordamerika, denn die CDN/kanadischen waren und sind immer besser konserviert worden und auch die, die in EU offiziell verkauft wurden, sind meist solche Modelle (nach Zulassung-Modifikationen) minus TFL (in Kanada seit Anfang 90-er pflicht). Also zusammengefasst wenn einen aus Grauimport, dann empfehle ich einen Kanadier, die allerdings leider rarer sind, haben aber als Vorteil den Haupttacho in Kmh evtl. auch Temperaturanzeigen in Grad Celsius. Der 3.4er wurde in 1 gen. aka Dustbusters nur nach dem FL montiert  (ab MY '94 - die nordamerikanischen haben einfach eine weniger aerodynamische/traditionelle Frontpartie und die EU waren bis Ende spitznasig = während FL umbenannte EU Variante des Olds Silhouette). Btw. die Karosserie unter dem Plastik wurde verzinkt, jedoch wie alle anderen Fzge 100%-ig rostbeständig ist sie eben nicht (sehe besonders die Radkasten außen und innen). Typische "Merkmale" von den sind die "milchigen" Windschutzscheiben in Ecken, abklebbarer Dachhimmel (in vielen GM-Fzge der damaligen Zeit) und unter Hitze verfirmierbarer Armaturenbrett (das weiche Teil).
Ein paar kleine Korrekturen mus ich da anbringen, den 3,4er gab es im einer TS nur im Modelljahr 96, dieser hatte den 3,8er ersetzt, der 3,1er ist schon vorher ausgelaufen.
Die Rostvorsorge hatte ab Modelljahr 94 dramatisch abgenommen, ebenso wie die generelle Verarbeitungsqualität, egal ob US, Canada oder EU-Modell, habe auch schon genug verrottete EU gesehen.
Das Tagfahrlich im Canadamodell ist zwar ganz nett, spricht allerdings sehr verzögert an, sowohl beim ein- als auch beim ausschalten, bei kurzen Tunnel bist schon fast wieder draußen bevor das Teil angeht, dafür brennt das dann noch eine Zeit lang nach, eine Justiermöglichkeit gibt es zumindest lt Handbuch nicht, bei meinem habe ich weiters das Gitter im Lichtsensorbereich ausgeschnitten und durch eine Plexiglaslinse ersetzt weil der Sensor unter dem Gitter bei schräg einfallenden Licht schon im Baumschatten angesprochen hat.
Den Tacho kann man beim 3,1er gegen einen Kanadatacho tauschen, beim 3,8er ginge es noch leichter, da stünde jjader aus den EU-Modellen zur Verfügung
Nett an den Kanadamodellen ist die Doppelheizung, da wird es auch hinten mollig warm, oft findet man bei denen auch die zweite Klima hinten
schnezi
Du verwechselst das TFL mit Dämmerungssensor demzufolge automatisches Abblendlicht - zwar sind beide mit ihrer Funktion im TS Gen 1 verbunden, sind jedoch zwei andere Sachen! Und ja, es stimmt, bei diesem Modell kann man es nicht justieren wie bei vielen neueren Amis...
TFL - das was wir von den modernen Fzgen kennen (dient nur zum Fahren während des Tages obwohl ich es persönlich als Unsinn halte), also nur und ausschließlich [automatisches] Frontlicht bzw. bei den Amis ein reduziertes Abblend-, Fernlicht oder Positionsleuchten meist auf Blinkfaden. Bei 1. Gen (nur und ausschließlich CDN Modelle) ist ein reduziertes Abblendlicht als TFL realisiert, die 2 Gen. Positionsleuchten (Amber = orange).
Ich verwechsle da nichts, das das richtigerweise DRL (daytime running light) genannte System besteht beim TS der ersten Generation eben aus den bei Zündung ein gedimmt brennenden Abblendlicht (was ich zu Zeiten als bei uns Licht am Tag eingeführt wurde beim 3,1er per Relaisschaltung über die Zündung mit über einen am Schalthebel befestigten Mikroschalter geschleiften Schaltkreis realisiert hatte (damit ist das Tagfahrlicht auch erst bei eingelegten Gang angegangen und man muss nicht die Parkbremse bedienen) und eben dem bei Dämmerung automatisch einschaltenden restlichen Licht welches in meinen Augen eben den Hauptteil des Systems ausmacht und eben nicht optimal ausgelegt ist
schnezi
Genau - das werkseitige TFL beim 1 Gen ist nur mit dem Dämmerungssensor verbunden - anders wird nicht realisiert. US-Modelle hatte es noch nicht, aber ob die nur das Dämmerungsensor schon am Bord hatten, keine Ahnung...so viel ich nur gelesen hatte ist normal nicht deaktivierbar wie bei vielen späteren Fzgen.