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Bremsscheiben
#1
Hallo Leute,
Welche Bremsscheiben könnt ihr aus Erfahrung für den TS Bj 90 bis 96 empfehlen,
da gibt`s ja wieder gefühlte 100 Anbieter.
Vielen Dank für eure aufschlußreichen Antworten,

beste Grüße
Olaf
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#2
Ich habe mir vor ein paar Jahren die gelochten und geschnitten im Paket mit Klötzen und Sätteln von Rockauto bestellt, ausgezeichnete Bremsleistung, schon zu dosieren, werden auch nach längerer Satndzeit nicht rostig und sehr standfest, einziger Nachteil haben natürlich keine Zulassung
schnezi
[Bild: 16083226cl.jpg]
94er 3,1er TS US - just in work
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Leben ist zeichnen ohne Radiergummi
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#3
(29.06.2019, 11:15)schnezi schrieb: Ich habe mir vor ein paar Jahren die gelochten und geschnitten im Paket mit Klötzen und Sätteln von Rockauto bestellt, ausgezeichnete Bremsleistung, schon zu dosieren, werden auch nach längerer Satndzeit nicht rostig und sehr standfest, einziger Nachteil haben natürlich keine Zulassung
schnezi

Die baut mir keine Werkstatt ein und wenn ich`s selber mach sagt der TÜV beim nächsten Termin no chance,sorry

Olaf
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#4
Moin,

hatte immer die Zimmermann-Bremsscheiben drauf. Nicht zu verwechseln mit dem Reste-Rampe-Discounter namens Zimmermann ;-)

Beste Grüße
FLATDOWN

PS: Qualität... naja, beim TS werden Bremsscheiben oft mit der Zeit wobbelig. Bei den Zimmermann Scheiben war das immer ganz okay - bin auch nicht so gerast. Sonst musst du ATE nehmen, wenns das für den TS gibt. Ist sicher mit das Beste. Und Teuerste.
[Bild: flatdown-banner.png]
“Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.”
(Pythagoras, antiker griechischer Philosoph, ca. 570 v.Chr. – 510 v.Chr.)
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#5
auch, wenn ich mich damit unbeliebt mache, es spielt eigentlich keine Rolle. Bremsen tun sie alle und am Ende hängt die Lebenszeit vom Umfeld ab, in den wenigsten Fällen von der Scheibe selbst. Innenbelüftet sollten sie sein, d.h. die Stege zwischen Innen- und Außenscheibe haben, damit Luft rein kann.  (siehe Bild)
[Bild: e58953311827a7bda9ae59586bfd49ba.png]
Sind diese Luftlöcher zu (meist sogar mit Rost), kommt nicht mehr genug Kühlung rein und die Dinger werden "wobbelig". Gelochte Scheiben sind noch besser, weil sie die Kühlluft durch die eigentlichen Scheiben leiten.

Das Umfeld:
- Bremssattel: sollte im Rahmen der Überholung mitgemacht werden, d.h. neuer Dichtsatz, neue Lagerung, Gleitflächen säubern und schmieren
- läuft er schief, weil die Gummibuchsen dahin sind oder der Bremszylinder ist schwergängig, "bremst" das Dingen zu lang mit der Folge: sie werden "wobbelig"

- Bremssteine: hier gilt das gleiche wie bei den Scheiben: zwei Beläge pro Bremsstein oder geschlitzte Beläge sind besser wie ein einzelner. Grundsätzlich gilt: je dicker, je besser. Wer an die untere Verschleißgrenze geht (ich glaube 8mm Belagdicke ohne Blech), läuft in das Risiko, das sich der Kleber löst, wenn sie zu heiß wurden.
der Belag selber ist nie gleich. Hat man Pech, sind Einschlüsse drinnen, schaut aus wie Messing und andere wie Stein. Dann spielt auch die Güte der Scheibe keine Rolle, da ist eine hochwertige genauso dahin wie eine eher billige

- Bremsflüssigkeit: für mich noch wichtiger als das Material der Bremsscheibe. Das Zeugs alle zwei, drei Jahre komplett zu wechseln, hat durchaus seine Berechtigung und man merkt jedes Mal einen deutlichen Unterschied im Bremsverhalten, auch, wenn nichts anderes gemacht wurde.

Ich selber habe diese drin Raybestos 56325 - aber nicht von Rockauto, da war mir der Versand zu teuer. War ein polnischer Anbieter in der Bucht, der die Dinger auch noch kostenlos versendet hat. Ausgezeichnet waren sie für 14,75 - ich dacht, wäre der Preis pro Scheibe, also 2x bestellt. Ein paar Tage später hör ich die Post-Tante schreien, war ihr zu schwer, 2 Pakete a 2 Scheiben - schnell reingeschaut bei Ebay - Preis wurde korrigiert auf jetzt 52,00 / Satz  :-D

Immer im Hinterkopf behalten: Auch Bremsscheiben sind Verschleißmittel. Eine Bremsscheibe, der man nach 10 Jahren keinen Verschleiß ansieht, hat mit Sicherheit zugerostete Innenbelüftungen, die man so auch nicht entfernen kann, ohne die Scheibe unwucht zu machen. Von daher fehlt mir der Sinn. Es gibt einen groben Richtwert für Bremsen, der bei 45.000 km liegt für Belege und das Doppelte für Scheiben und Trommeln. Mußt du dir selber ausrechnen, wie weit du damit kommst. Mein persönliches Ziel: 2 x TÜV  und dann raus vor dem dritten Mal. Passt so, weil ich relativ wenig Kilometer pro Auto fahre.
Auf die Scheiben sollte man öfter schauen, mach ich pro Woche zig mal. Siehst du Riefen, mußt du aktiv werden. Verändert sich die Farbe, sind sie zu heiß geworden.
Die Scheiben abzudrehen, ist nach wie vor erlaubt, solang man die Mindestdicke einhält. Jemanden zu finden, der das noch macht, ist wohl das größere Problem.

Keramikbremsen: ist das beste auf dem Markt, allerdings für den normalen Kfz-Betrieb nicht geeignet. Sie verlangen eine hohe Grundtemperatur, die beim Stadtverkehr nie und nimmer gewährleistet werden kann. Das bremst dann so wie ohne Unterdruckverstärkung. Haben sie die Temperatur, schafft man auch mal die 7m Bremsweg aus Tempo 100. Der Hintermann braucht dreimal so viel - also Finger weg, wenn es nicht grad Rennsport ist.
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#6
Die Raybestos ein sicher schon mal Gute und wie Jacobi schreibt, ganz wichtig auch hochwertige Klötze verwenden, am besten von selben Hersteller wie die Scheiben, die billigen hobeln dir zum Teil echt die Scheibe in kürzester Zeit krumm
schnezi
[Bild: 16083226cl.jpg]
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#7
Die fürn Camaro ab 82 haben Langlöcher, die auch für 5x115 passen. Und für dieses Auto gibts wirklich viel Auswahl und gute Qualität. Vielleicht mal sowas probieren. Ich hab immer nach 1-2 Jahren das rubbeln und vibrieren beim bremsen, ist egal von welchem Hersteller. Das Auto ist halt für 55 Meilen gebaut und nicht für deutsche Autobahn.
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