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Düsenpositionen LPG
#1
Hi zusammen!

Ich stehe kurz vor meinem Gasumbau und bin deshalb gerade am überlegen wo ich am besten die Einspritzdüse setzen soll. Da hier viele mit LPG unterwegs bin kann ich vielleicht auf das ein oder andere Bild hoffen.


Flatdown hat laut Google Cache Suche (Gott sei Dank! ) seine Düsen damals wohl in das lower manifold versetzt. Hatten die alten Positionen oberhalb der Benzin-Einspritzdüsen irgendwelche Nachteile außer der schlechteren Möglichkeit die Düsen abzudichten? Schlechteres Ansprechverhalten o.Ä.?
Und vorausgesetzt ich werde die Einspritzdüsen in das upper Manifold setzen, geht die Dichtung beim demontieren kaputt? Ist ja eine voll elastische Gummidichtung?

Was meint ihr denn zu dieser Variante: http://www.fahrzeugteile-vogler.de/epage...s/DA-31-80 ?

Danke für eure Hilfe
Stephan
'95 Trans Sport US 3.8  Smile
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#2
Moin,

dann frag doch diesen "flatdown" mal Zwinkern

Ich kann dir Bilder schicken, letztlich musst du es aber selber genau vor Ort bestimmen.
Viele vergessen, dass nachher noch wieder die Benzineinspritzdüsen ran müssen, dazu auch die Ringleitung. Da kommt es nicht nur auf die Position an, sondern auch auf den richtigen Winkel des Bohrloches. Achja, nicht zu vergessen, es müssen auch noch die dicken Gasschläuche mit Schelle drauf. Da geht nur eine Position. Ist aber machbar.

Und IMHO gibt es kaum eine Alternative zu der Variante im Lower Manifold.
Bei mir hatten die das erst mit sog. "Inlinern" gemacht - aber auch dazu muss eigentlich das Upper Manifold runter.
Neue Dichtungen (nicht teuer) empfehlen sich da.

Lower Manifold kann beim Bohren drin bleiben, wenn man einen Winkelaufsatz für hinten hat zum Bohren.
Ich würde es aber wohl abnehmen. Hatte letztes mal das Glück, dass der Motor gerade außerhalb des Autos war Zunge
Bleibt es am Motor, dann den weiteren Ansaugtrakt gut zustopfen, nach dem Setzen der Düsen gut aussaugen und auch während des Rausziehens der Abdichtung weiter saugen.

Zu deinen Gedanken: Normale Düsen ins Upper Manifold ist absoluter Humbug - lass es!
Dazu bräuchtest du Inliner. Aber IMHO nicht die beste Lösung.

Dein Adapter... naja, kann mir nicht vorstellen, dass der Benzinbetrieb da dann so toll klappt danach.

Viele Grüße
FLATDOWN
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“Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.”
(Pythagoras, antiker griechischer Philosoph, ca. 570 v.Chr. – 510 v.Chr.)
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#3
Danke erstmal für die Antwort Smile

Dann werde ich wohl auf das Lower Manifold setzen müssen. Bei diesen Inlinern kann ich mir nicht vorstellen, dass das so förderlich ist für Strömung in diesem Bereich.

Ich werde mir am Wochenende dennoch mal anschauen wie aufwändig es wäre, die Ringleitung höher zu setzen um die Benzindüsenadapter dazwischen setzen zu können. Versuchen würde ich es zunächst einmal, da die Dinger im 6er Pack in Polen sehr günstig zu besorgen sind. Wäre wohl einfach die sauberste Lösung. Allerdings habe ich wie du schon sagst auch die Befürchtung dass der Benzinbetrieb darunter leidet.

Solltest du das Bild auf die schnelle finden freu ich mich über eine kleine Inspiration.

Grüße
Stephan
'95 Trans Sport US 3.8  Smile
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#4
Moin,

so saßen die beim ersten Mal:
   

Leider obige Ratschläge nicht beherzigt, so musste ich bei Zylinder 1 die Düse noch einmal neu setzen, weil ich die Dicke des Schlauches nicht berücksichtigt hatte. Hätte zwar gepasst, aber nur unter Spannung - und mit sowas kann ich dann nicht so gut leben. Also Loch zu und neu gesetzt:
   

Beim nächsten Motor (hatte Lagerschaden) habe ich dann alles beim ersten mal richtig gemacht.
Aber der war auch ausgebaut, als ich die Düsen gesetzt habe. Das macht es leichter.
Hätte auch mein altes Manifold nehmen können, hatte aber keinen Bock die Dichtungen neu zu machen (vielleicht hätte ich das trotzdem machen sollen, wer weiß?).

Hoffe das hilft dir irgendwie?!

Viele Grüße
Martin
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#5
Das hilft mir sehr wohl! Vielen Dank....

Den Motor mit Lagerschaden und dem zugehörigen Manifold hast du zufällig nicht mehr ? Zwinkern

Grüße
Stephan
'95 Trans Sport US 3.8  Smile
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#6
Wieso fragst du?*  Augenrollen

Das Teil auf dem Foto habe ich wohl noch.
Liegt sicher in der Halle. Der Motor ist bis auf einen Kolben leider entsorgt, aus Platzgründen.

Viele Grüße
FLATDOWN










*spüre ich da eine gewisse Unlust bezüglich einer Bohrparty?
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#7
Weil ich mir das Bohren damit sparen könnte und sicher sein kann dass die Gasanlage damit sauber läuftZwinkern

Würdest sie denn überhaupt verkaufen?

Grüße
Stephan
'95 Trans Sport US 3.8  Smile
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#8
Mit den ringen die unter den Benzindüsen kommen gibt es kein Problem im Benzinbetrieb. Haben sie damals bei meinem Vater auch verbauht und läuft wie vorher. Habe auch schon andere Autos gesehen/gefahren wo es keine Probleme gab.

Mein Fazit ich würde immer nach Möglichkeit die Ringe nehmen einfacher schneller und ohne was zu bohren oder auszusaugen. Mal sehen vlt kann ich heute abend ein Foto hochladen.
Pontiac Grand Prix 88er Coupe 3.1V6 ca. 230.000km
Pontiac Trans Sport 93er Canada 3.8V6 ca. 260.000km
VW Golf 2 90er Fire and Ice 1.8I4 ca.198.000km
Nissan Patrol W160 3.3I6 Diesel ca.195.000km Arbeitstier 
Nissan Patrol K160 3.3I6 Turbo Diesel ca. 650.000km 
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#9
Moin,

@Lepo: doof nur, dass diese Adapter in Deutschland nicht zugelassen sind!
Das sollte man doch beachten, bevor man sie anderen Leuten empfiehlt! 

@transformer: durch den Einbau erlischt ggf. deine ABE und kann evtl. auch als Steuerbetrug gewertet werden, wenn das Abgasverhalten negativ beeinflusst wird. Das solltest du zumindest wissen, bevor du die Teile einbaust. Klar kann man jetzt sagen "Das merkt doch keiner" - ich wollte es nur erwähnt haben, in einem blöden Fall kann es dann eben doch negative Auswirkungen haben, je nach dem auf wen du triffst und wie die Situation ist. Was du nun machst, liegt ja aber in deinem Ermessen...

Der TÜV-Süd sagt dazu auf Anfrage:

Zitat:...für die Verwendung der Benzindüsenadapter müssten diese nach der Richtlinie ECE-R67 geprüft sein, außerdem wäre eine Prüfung der Teile in Verbindung mit der Gasanlage erforderlich. Außerdem ist ein Nachweis erforderlich, ob und inwiefern diese Düsen das Abgasverhalten des Fahrzeugs beeinflussen. Im Zweifel wäre hierfür ein Abgasgutachten erforderlich, das nicht gerade billig ist.


Also sofern keine Gutachten für diese Adapter vorliegen sind diese im Rahmen einer Umrüstung nicht zulässig.

Das erklärt dann auch, wieso die Gasumrüster alle "so doof" sind und diese Dinger nicht verbauen!
Würden sich ja eine Menge Aufwand einsparen.

Viele Grüße
FLATDOWN

PS: Wegen dem Manifold - ich muss mal gucken, ob ich dann noch ein Ersatzmanifold da habe. In dem Fall würde ich mich wohl überreden lassen, das hier abzugeben. Muss ich am Wochenende mal nachgucken.
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#10
Hätte doch dan eigentlich der TÜV Nord auch beanstanden müssen beim eintragen.

Naja jedenfalls wollte ich damit nur sagen das es im Benzinbetrieb keine Probleme gibt.
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#11
Nachtrag: Willst du es doch riskieren, dann empfehle ich dir zumindest zuvor einen Test mit einer originalen Benzineinspritzdüse.

Ich habe diese schon mit Wasser* getestet um defekte Injektoren zu erkennen. Geht recht simpel, wenn man zu zweit ist. 
  • Kabel an Injektor anschließen und Kollegen in die Hand drücken, der neben einer Batterie steht.
  • längeren Schlauch oben auf den Injektor - Wasser rein.
  • dann kräftig reinblasen und Druck aufbauen.
  • der Kollege gibt nun stoßweise Saft auf den Injektor, der dann das Wasser zerstäuben sollte.
Sieht man nun, dass die Düse nicht kegelförmig spritzt und nur pladdert, dann hat man wahrscheinlich eine defekte Düse vorliegen.
Denkbar sind auch Konstruktionen mit Pressluft usw. - aber ich wollte jetzt erstmal die einfachste Lösung beschreiben, wo du nicht wirklich viel Material benötigst.

So - wenn du dich mit dem Düsenbild vertraut gemacht hast, mal so einen Adapter schnappen und gucken in wie weit das Abspritzbild nun verändert wird - also ggf. eingeengt, weil die Düse nun statt in das Saugrohr an die Wand von dem Adapter spritzt. Sicher, das Benzin kommt auch so da raus - aber ggf. eben nicht fein verstäubt wie es sein sollte.

*sicher hat Wasser andere Eigenschaften als Benzin, für einen groben Test sollte es aber reichen. Zudem hat man den Vorteil, dass dabei keine explosionsfähigen Luft-/Kraftstoffgemische entstehen!
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#12
(14.10.2015, 11:16)lepo1990 schrieb: Hätte doch dan eigentlich der TÜV Nord auch beanstanden müssen beim eintragen.

Nur, weil der TÜV mal etwas nicht sieht, heißt es nicht, dass alles okay ist.
Wenn der TÜV eine fiese Roststelle nicht entdeckt kann ich mich ja "freuen" - aber ggf. klappt dann die Karre bei einem Unfall einfach so zusammen, weil es eben doch wichtig war.

Aber dein "Gegner" heißt hier auch nicht TÜV. 
Witzig wird es, wenn nach einem Unfall (besonders mit Personenschaden) die Versicherungen anfangen deine Karre bis auf die letzte Schraube auseinander zu fummeln, weil sie keinen Bock haben zu zahlen und versuchen, einen Grund dafür zu finden. Eine erloschene ABE wäre da unter Umständen etwas, wo sich der Versicherer die Hände reiben würde. Haftpflicht wird natürlich bezahlt, es kann aber zu Regressansprüchen kommen. Kaskoversicherungen würden wohl aber komplett wegfallen, wenn ein relevanter Verstoß festgestellt wird. Kann man aber auch in der Versicherungspolice nachlesen (aber wer macht das schon, bei mir ist das ein Heftchen mit unzähligen Seiten auf dünnem Papier und Schriftgröße 6 Punkt.)

Ich wollte es nur erwähnen - ich sehe es etwas kritisch, wenn hier Sachen empfohlen werden, die gegen die STVO & Co. verstoßen und dem Hilfesuchendem evtl. Probleme bereiten können. Da sollte man dann zumindest so fair sein und die Risiken auch deutlich erwähnen.
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#13
Hallo,

dass die Benzindüsenadapter keine Zulassung haben war mir bewusst. Dennoch sollten wir nicht vergessen dass es eine Saugrohreinspritzung bleibt und keine Direkteinspritzung. Die Zerstäubung sollte damit größtenteils im Zylinder selbst statt finden. Ob man sie deshalb trotzdem nicht nutzt muss jeder mit sich selbst ausmachen...

Ich hatte die Idee aber aus einem anderen Grund verworfen. Eigentlich war ich mir sicher es wäre nicht möglich diese Adapter zu verwenden, da die Düsen nicht rechtwinklig zur Benzinrail sitzen sondern leicht schräg. Und dieser Winkel variiert auch noch von Düse zu Düse. Somit sollte ich keine Chance haben das Auszugleichen mit einem festen Rail?!

Über die Bilder bin ich gespannt...

Grüße
Stephan
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