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Unruhiger Lauf
#1
Hallo Pontigemeinde,

ich habe festgestellt das der TS bei höheren Geschwindigkeiten,so ab 130-140 kmh etwas unruhig läuft.
Der Wagen fängt an leicht zu vibrieren. Ratlos
Das hat aber offenbar nichts mit dem Motor zu tun denn beim bremsen aus ebend diesen Geschwindigkeiten ist es das selbe,
das Lenkrad vibriert beim runterbremsen.
Mit den Reifen/Rädern hat das wohl auch nichts zu tun,denn beim wechseln von Winterrdern zu Sommerrädern hat sich da nichts verändert.
Ich habe dann wohl die Bremsscheiben im Verdacht,oder kann es noch andere Ursachen haben.
Im Stadtverkehr ist davon nichts zu spüren Verwirrt
Villeicht hat einer von euch so ein Verhalten am Ponti auch mal festgestellt und kann mir dazu was erhellendes sagen,
schon mal vielen Dank im Voraus,

Beste Grüße

Olaf
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#2
Morgen,

die Vibrationen beim Bremsen liegen mit Sicherheit an unwuchtig gewordenen Bremsscheiben (oder auch nur einer der beiden).

die Vibrationen beim Fahren könnten von einem Zündungsproble her rühren.
Ganz sicher solltest du sein, wenn du mal etwas schneller beschlaunigst und den Wagen dann im Leerlauf dahinrollen lässt. Treten die Vibrationen nach wie vor auf, sind Fahrwerk und Bremsen hoch verdächtig.

Gruß

Thomas
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#3
Zündungsprobleme schließe ich i.d.R. durch Ausschalten des Auto während der Fahrt aus. Gerade Strecke, Zündung aus, direkt wieder an, um die Lenkradsperre zu öffnen, dann hört man nur noch Auto. Das einzige, was dann noch vibrieren kann, sind drehende Teile wie Reifen oder Bremsen. Ich muß aber zugeben, das den weiblichen Mitfahrern immer ein kleiner Herzkasper droht  :-D
Zu den möglichen Ursachen: eiernde Bremsscheiben würden über die komplette Fahrt eiern, also auch bei 30 kmH. Im Gegensatz zu Bremsbacken, die wieder in die Nullstellung zurückgehen nach dem Bremsen, schleifen die Bremssteine der Scheibenbremse mehr oder weniger immer. Durch minimale Bremsbetätigung beim langsamen Rollen, kann man genau den Punkt finden, wo das Auto hinten noch nicht bremst und es vorn grad so beginnt, zu fassen, das geht auch bei 30 oder 50 kmh. Grundsätzlich gilt: je höher die Geschwindigkeit, wo das Einern beginnt, je kleiner die Unwucht. Ein Reifen, dem 10 Gramm Ausgleichgewicht fehlen, vibriert schon bei 80kmh, während man 5 Gramm erst bei 110 kmh spürt (die Zahlen sind jetzt fiktiv, nur um das Verhältnis darzustellen).
Was ganz gern passiert, ist, das beim Radwechsel kleine Rostplättchen zwischen Radnabe und Bremsscheibe fallen, weil die Bremsscheibe ja lose ist. Auch die Felgen selber sollten stets sauber sein im Bereich der Radnabe. Diese reinige ich stets mit der elektrischen Drahtbürste. In Frage kämen weiterhin eingearbeitete Gummihülsen in den Bremssatteln
Gruß Uwe
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Wer nach vorne sehen will, darf nicht nach hinten denken.

Hab dich lieb, Maus! Mit Dir ist Fallen leichter.
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#4
Schönen Dank für eure Antworten,
das mit dem ausschalten der Zündung ist hier etwas gewagt,die Autobahnen rund um Köln sind immer sehr stark frequentiert auch am WE. da mußt du immer bremsbereit sein sonst schepperts,da bekomme ich selbst unter Umständen einen Herzkasper,na muß mal sehen wie ich das mache.
Außerdem ist mir noch ein leises quitschen beim bremsen aus geringen Geschwindigkeiten,also im Stadtverkehr aufgefallen,das ist aber kein Dauerton sondern immer so;
quick,quick,quick,quick und ich meine es kommt von vorn rechts.
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#5
Lausch mal, ob dein quiek, quiek geschwindigkeitsabhängig ist.
Mal die Bremssteine vorn auf Verschleiß angeschaut? Es gibt auch Steine mit Verschleißanzeige, ein Blech mit Spitze, das bei Erreichen der Verschleißgrenze auf der Bremsscheibe kratzt. Das wird später immer lauter.
Mit etwas Pech sind auch Einschlüsse im Bremsbelag, die dann Riefen ziehen, welche wiederum den Verschleiß beschleunigen, das sieht man aber schon mit einen Blick durch die Felgen.
Bei mir grad passiert: beide vorderen äußeren Beläge sind durch Rost regelrecht abgesprengt worden von der Grundplatte. Ich war schon zufrieden, das sie sich nicht verkeilt haben :-\
Gruß Uwe
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#6
Da ist eigentlich noch genug ,,Futter´ dran,hab ich mir beim Räderwechsel Winter zu Sommer angeschaut,
und heute am Muttertag regnet es den ganzen Tag ,nun ist das quitschen beim bremsen weg,sehr merkwürdig ???
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#7
genug "Futter" hatte ich auch noch, eine Seite 7mm, eine Seite 8mm. Ich war direkt nach der letzten Montage neuer Bremssteine im Harz und bin über 25km eine, für unsere Verhältnissen hier im Flachland, doch recht steile Abfahrt herunter gekommen, überwiegend 12 - 16% Gefälle mit vielen 180°-Kurven. Unten waren die Bremsen fast am Glühen und kurz vor dem Festfressen. Ich denk mal, da gab es schon den ersten Knacks am Kleber, so, das Wasser drunter lief. Eine reine Vermutung, die bei dir garnicht so sein muß.
Grundsätzlich findet sich am TS rund um die Bremsen jede Menge Rost, ob nun hinten an der Bremstrommel oder vorn in den Lüftungslöchern der Bremsscheiben und da ist schnell mal ein Plättchen abgefallen. Das die Bremsscheiben nicht, wie bei manch anderen Autos, an der Nabe befestigt sind, macht die Möglichkeit eher noch größer, das sich etwas zwischen Bremsscheibe und Nabe setzt.
Grundsätzlich würde ich mir die Sache da vorn aber schon einmal genauer anschauen, denn offensichtlich bist du selbst unzufrieden. Ich habe z.b. vor ein paar Wochen hinten die Radlager gewechselt, ein paar Tage später dann noch die Bremsbacken, nachdem die alten, genieteten jeweils quer gerissen waren. Seit her hab ich beim scharfen Bremsen ein Buppern hinten rechts. Anfangs war ich der Meinung, eine Backe liegt nicht im Zentrum, die wird sich nach 5x Bremsen schon in ihre Position legen. Mittlerweile mach ich die Seite bald jede Woche einmal auf, es macht mich wuschig, das es da immernoch buppert, auch nach 1000km. Ich habe beim Einbau auch den Rand der Bremstrommeln abgeschliffen und vermutete, das da an einer Stelle noch ein Huckel ist, aber der müßte sich mittlerweile auch schon eingeschliffen haben. Gleich kommt die nächste Aktion dort, Bremsbelege anphasen und Trommeln wechseln. Der TÜV-Termin am Donnerstag ist dabei nicht das Problem, im schlimmsten Fall fährt man noch mal hin, auch kein Beinbruch. Im Moment bin ich ratlos, was es sein könnte. Ich weiß, es kommt von hinten rechts, ist eindeutig hör- und spürbar, aber nur, wenn ich auch drauftrete, also eine Vollbremsung mach. Im normalen Fahrbetrieb merkt man nichts. Es ist geschwindigkeitsabhängig, wird mit zunehmender Bremswirkung auch langsamer, heißt: ein Teil dreht sich, das andere nicht, kann also nur das Rad sein. Im Prinzip das Gleiche wie bei dir: da ist etwas anders, ungewohnt, spürbar falsch, macht mich unruhig. Jetzt wird geschraubt, bis das Problem gefunden ist.

Noch zum Ausschalten: Das war eigentlich kein Tip, den man in einem öffentlichem Forum geben sollte, das weiß ich wohl. Das unsere Autos im Vergleich zu anderen, eher empfindlich sind im Teillastbereich, also beim Cruisen, ist bekannt. Im Volllastbereich merkt man höchstens einen Leistungsabfall beim Beschleunigen, sollte eine Kerze nicht zünden. Selbst auf 4 Zylindern fährt das Auto noch super, wenn die zwei ausgefallenen Zylinder nicht gerad nebeneinander liegen. Da bleibt dann zum Testen nur noch das Standgas im Rollbetrieb, wie es Thomas beschrieb, oder das Rollen an sich. Sicher meinte ich nicht, das man das mal eben auf der Autobahn testet. Auch bei euch gibt es noch genügend Landstraßen, die auch mal leer sind, möglichst glatt, möglichst gerade. Ob das Auto dann nun rollt wie beim Abschleppen oder Gleiches mit Standgas macht, wäre egal.
Wenn du eine Ursache finden möchtest, weil es dich beunruhigt, solltest du aktiv werden. Ob du dafür in eine Werkstatt fährst, selber schraubst oder einen der Tips probierst, ist deine Entscheidung. Es gäbe ja auch ganz einfache Erklärungen. Ein hochgeschleuderter Kieselstein vom Split einer reparierten Straße, der nun auf dem Bremssattel an günstiger Stelle liegt, wäre genauso möglich, wie ein beginnender Radlagerschaden oder ein verlorenes Ausgleichgewicht an der Felge. Ich denke, nun liegt es an dir  ;-)
Gruß Uwe
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#8
Wenn irgendwas mit der Zündung nicht in Ordnung ist müsste doch die Motorkontrolle leuchten und ein Fehler abgespeichert werden ?
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#9
Nicht unbedingt, meiner wirft z.B. gerade sporadisch den Cam-Crank-Fehler aus, aber nur bei höheren Drehzahlen, drunter ist beim Dahin rollen ein gelegentliches Ruckeln spürbar, ab 300-3500 beim beschleunigen fängt dann der Drehzahlmesser zum rumzucken an, alles aber ohne MIL, die kommt dann erst wenn man weitrdreht
schnezi
[Bild: 16083226cl.jpg]
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Leben ist zeichnen ohne Radiergummi
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#10
Vielen Dank für euren Support,
heute bin ich etwa 28 km von der Arbeit nach hause gefaren da lief er gut,
dann hab ich am Kiosk gehalten um was zu kaufen,dann wieder eingestiegen,gestartet und schwups da war die ABS Leuchte wieder an bis nach hause etwa 500m.
Ich muß das mal im Auge behalten,das rechte Radlager vorn ist neu,also kann es nur das linke sein,
mal sehn ob die ABS Lampe jetzt dauerhaft leuchtet Glaskugel I

Beste Grüße

Olaf
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#11
Zitat:das rechte Radlager vorn ist neu,also kann es nur das linke sein,

du wirst mich sicher hassen   Grins
Dieses Ausschlußverfahren ist zwar oft richtig, aber eben nicht immer. Gerad beim Radlagerwechsel bewegt man Stecker und Kabel in Bereiche, die es in normaler Verlegung nie erreichen würde oder das Kabel liegt so blöd, das es an der Antriebswelle schleift etc
Wahrscheinlich wirst du mit deiner Vermutung richtig liegen, aber falls nicht, behalte diesen Post in der Erinnerung
Gruß Uwe
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#12
Hallo Uwe,
du hast natürlich recht,es könnte auch ein loser/felerhafter Stecker oder Kabel sein,
ich binn jetzt zwei Tage gefaren und nix, ABS Kontrolle geht nach dem Start wieder aus und bleibt auch aus
so wie es sein soll Ja
wenn ich dazu komme werd ich mal nachschauen

Beste Grüße
Olaf
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#13
Hallo Olaf,

zurück zu Deinem ersten Post. Ich hatte auch mal so ein (leichtes) Vibrieren im Lenkrad, spürbar bei ca. 120km/h auf der Autobahn und langezogenen Kurven. War ein ausgeschlagener Spurstangenkopf. Ob das allerdings auch beim Abbremsen zu spüren wäre, weiß ich nicht, kann mich auch nicht mehr erinnern, ob das bei mir so war.
Nur mal so als weitere Anregung.

Gruß
Axel
Pontiac Trans Sport 3.8 V6, Bj. 1995, 280.000km
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#14
Wenn der Spurstangenkopf beim Bremsen diese Vibrationen erzeugt, muß er schon Klappern. Aber ein einfacher Test. Je Seite so bis Anschlag einschlagen, das man den Spurstangenkopf sieht, dann schnell hin und her lenken, so das man gerade das Lenkspiel überbrückt. Eine zweite Person sieht dann, ob sich nur die Spurstange oder auch der Achsträger bewegt. Hat man eine drucklose Position, reicht es auch, wenn man die Spurstange dreht. Einen guten Spurstangenkopf dreht man mit der bloßen Hand an der Spurstange eigentlich nicht, da braucht es schon Werkzeug.
Willst du sicher gehen, kurz aufbocken. Nur so hoch, das das Rad grad noch auf der Erde schleift, also kein Rad abbauen. Dann das Rad seitlich vorn und hinten anfassen und schnell nach links und rechts wackeln. Ist Luft drin, merkt man an den Umlenkpunkten ein deutliches Knacken. In dem Fall blieben drei Möglichkeiten: 1. Spurstangenkopf außen, 2. innere Spurstange, 3. Spiel der Zahnstange nachstellen. Danach wieder mit der ersten Variante nach und nach ausschließen.

Zum ABS nochmal: Hat es zufällig geregnet bzw war die Straße naß als die ABS-Kontrolle geleuchtet hat? Das wäre dann ein erstes Zeichen für eine nicht mehr funktionierende Abdichtung am ABS-Ring bzw für ein durch geschliffenes Gehäuse
Gruß Uwe
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#15
Danke,danke,danke
Nein es war zu der Zeit herrlicher Sonnenschein und die Straße war trocken,
das mit dem Spurstangenkopf werd ich mal checken

Gruß Olaf
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