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Reifen eintragen - ein Irrlauf
#1
Das hatte ich mir leichter vorgestellt.....
Mein Plan war, auf dem 93er die 65er Reifen noch zusätzlich einzutragen. Klingt zumindest für mich eigentlich einfach, weil ich weiß, die Dinger sind baugleich. Der Tüv-Onkel schickt mich zum Verkehrsamt, lass eintragen, dann ist alles gut. Die Dame im Verkehrsamt faucht mich an, kann ja jeder kommen, da brauchst ne Einzelabnahme, macht der TÜV. Also ab zum TÜV, wieder 100km hin und zurück. Natürlich vorher informiert. Die Webseite ist vielversprechend, steht alles drauf, was man bräuchte, eben auch Einzelgutachten usw.
Da angekommen heißt es - nö, machen wir nicht, da mußt du zur Dekra..
Ich glaub, ich hab schon einen neuen Reifensatz verfahren wegen diesem Kram und bekomme wohl leichter irgendwelche Breitreifen inkl 500-Euro-Felgen eingetragen als die  eigentlich Originalen in die Zulassung übernommen.
Hat vielleicht noch jemand (aus Deutschland) Tips, wie ich mein Ziel schneller erreiche und zu welchem Preis?
Wie gesagt, es geht um die Originalreifen 205/65 R15 am 93er Modell, der 205/70 R15 eingetragen hat.
Gruß Uwe
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Wer nach vorne sehen will, darf nicht nach hinten denken.

Hab dich lieb, Maus! Mit Dir ist Fallen leichter.
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#2
habe die 215/65R15 montiert weil bis 3% Differenz ist es legal.

Eine nicht typiserte Veränderung am Fahrzeug ist lediglich eine Obliegenheitsverletzung das berechtigt den

Versicherer nicht einfach so auszusteigen. Die Versicherung  muß ein Gutachten darüber einbringen das das veränderte und nicht

typisierte Teil am Unfall schuld ist und ein Zusammenhang zwischen Umbau und Unfall besteht, ansonsten passiert nichts.


Nach dem am TransSport Reifen von 205/65R15 als kleinste und 205/70R15 als größte Reifen für den Typ amtsbekannt sind.

Kopie vom Datenblatt oder Typenschein wo die Reifen original eingetragen sind sollte reichen für den TÜV.

Habe da immer einen Satz Reifen mit der eingetragenen Dimension zu Hause liegen zum ummontieren für Genauigkeitsfanatiker.

Die kommen dann zum anschauen darauf wenn es drauf ankommen sollte,  interessiert aber eh keinen.

Toleranz bis zu 3% Abweichung erlaubt.

Gruß
Gerhard
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#3
Das Problem bei der Geschichte ist dass die Speedsensor bei den US- Modellen mit 207/70ern und den US- und EU-Modellen mit 65er Querschnitt unterschiedlich sind, ich hatte sowohl bei meinem 94 US als auch beim 95 Canada das Glück dass die Geschwindigkeit fast aufs Kmh genau angezeigt wurde, viele TS liegen mit der Tachoanzeige allerdings schon mit der Original Bereifung weit zurück, mit kleineren Reifen wird das dann noch schlimmer.
Für meinen Teil Habicht mich damit abgefunden dass ich alle 4 Jahre ein wenig tiefer für die 70er in die Tasche greifen mus, dafür füllen die optisch den Radkasten auch ein wenig besser aus und im Winter ist ein bischen mehr Boden Freiheit auch nicht schlecht
schnezi
[Bild: 16083226cl.jpg]
94er 3,1er TS US - just in work
95er 3,8er TS Canada - full options
05er Kia Sorento 2,5 CRDi als Daily
Suzuki Marauder just 4 fun

Leben ist zeichnen ohne Radiergummi
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#4
so schauen die Masse aus

[Bild: 33148058vq.jpg]

Bei meinem TransSport war der Geschwindigkeitsanzeiger Tachometer kaputt.
Habe nur den getauscht und die Tachonadel mit GPS abgeglichen und so gesteckt das bei 130km/h die Anzeige um 5km/h vor geht.
War eine längere spielerei bis es so gepasst hat.

Gruß
Gerhard
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#5
Tacho ist bei mir am 93er mit eingetragenen 70er Reifen bei ca 53km für reale 50 mit GPS gemessenen, angezeigten 80kmh bei Tempo 70, 115 in der Anzeige bei realem Tempo 100. Fahr ich mit den 65er Reifen, darf ich überall noch einmal 10kmh drauf packen.
Bei 95er mit den originalen 65er Reifen habe ich mit den 70er Reifen eine fast korrekte Tachoanzeige im Vergleich zum GPS. Der hat wohl im Getriebe ein anderes Ritzel drin. Irgendwo hab ich es auch gelesen, wie es zu wechseln wäre, aber darum gehts mir nicht. Ich bin normalerweise ein Navi-Fahrer, hab das Gerät auch etwas "getunt", so das ich eine Genauigkeit von etwa 3 Metern komme, was dann auch eine gut funktionierende Geschwindigkeitsanzeige ermöglicht. Das Navi meckert z.b. ab 53kmh in der Stadt und bei Überschreitungen von mehr als 10kmh - und der Rest ist eh Gewohnheitssache. Mit der Zeit kennt man ja den Tacho und seine Allüren ;-)

Ich hatte hier mal eine Weile einen 2,3er stehen und der hatte beide Reifengrößen eingetragen und so entstand der Gedanke. Preislich bin ich hier für den gleichen Reifentyp und -hersteller nahezu gleich, so lang ich gewisse Zeiten beachte. Würde ich z.b. heute kaufen, ist es praktisch gleicher Preis. Will ich kurz vor der Winterzeit neue 70er, waren die im letzten Herbst 20 Euro teurer.
Ist also alles eine Frage der Planung.

Mit Typenschein meinst du den Kfz-Brief? Falls JA, das war denen beim Amt nicht genug, sie könne ja nicht beurteilen, ob das Fahrzeug wirklich baugleich ist und dafür gäbe es dann eben Stellen wie Dekra oder oder..
Versteh ich ja auch irgendwie
Gruß Uwe
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